Publikationen

(eine Auswahl)

Expedition zur Freiheit. In 40 Tagen durch die Reformation. Begleitheft für Kleingruppen

von Miriam Küllmer-Vogt und Fabian Vogt

Die beste Voraussetzung für eine erfolgreiche „Expedition“ ist ein gutes Team.

Darum finden Sie in diesem Heft alles, was Sie brauchen, um mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu einer starken Gemeinschaft zusammen zu wachsen: fröhliche und auflockernde Einstiege für gemeinsame Treffen, anregende Materialien für die Gestaltung der Kleingruppen, kluge Leitfragen für intensive Gespräche und Platz, um den wöchentlichen Entwicklungsprozess festzuhalten. Reiseproviant und Grundausrüstung in einem!

Ausgabe für teilnehmende Gemeinden:
Heft DIN-A5, 96 Seiten

 

Der Schlüssel zu den Dingen

Eröffnungsgeschichte von Miriam Küllmer-Vogt in:

Weihnachtswundernacht, Band 6. Brendow, 2017.

Alles ist bereit für den perfekten Heiligabend: Die Geschenke stehen im Keller, der geschmückte Baum im Wohnzimmer und der Karpfen vorbereitet im Ofen … Sogar Schnee ist noch gefallen. Gerade zur Bescherung gibt’s ein kleines Problem: Wenn Papa doch nur wüsste, wo er diesen verd… Kellerschlüssel hingetan hat. Dann wären der Familie die verzweifelte Suche, ein gescheiterter Einbruchsversuch und die Notvisite im Krankenhaus wenigstens erspart geblieben – aber ebenso ein Weihnachtsfest, das sie niemals vergessen werden.

12 ungewöhnliche Geschichten haben bekannte und beliebte Autorinnen und Autoren hier versammelt. Mal nachdenklich, mal unterhaltsam bieten sie heiter-heilige Momente in der Vorweihnachtszeit.

ISBN-13: 978-3865069917

Heiße Eisen: Verblüffende Predigten zu herausfordernden Themen

mit Predigten von Klaus Douglass, Kai Scheunemann, Miriam Küllmer-Vogt und Fabian Vogt, 2005.

Wie sieht es im 21. Jahrhundert denn nun aus mit dem Christentum und der Gentechnik, mit den Frauen- und Männerrollen, mit Homosexualität oder dem Leid in der Welt, mit dem Burnout, den Spannungen zwischen Glaube und Naturwissenschaften, der Faszination des Buddhismus und der Erotik? Gerade Menschen, die der Kirche distanziert oder kritisch gegenüberstehen, erwarten, dass sie von Christinnen und Christen überzeugende Antworten auf existentielle Fragen bekommen. Die Autoren haben mit GoSpecial, dem „etwas anderen“ Gottesdienst, ein Forum für die Auseinandersetzung mit solchen Heißen Eisen geschaffen – lebensnah, konkret, verständlich und herausfordernd. Hier gehen sie fünfzehn brandaktuellen und zugleich faszinierenden Themen auf den Grund.

ISBN-13: 978-3928093767

Alles Liebe, Martin Luther

Reformations-Musical für Kinder

Miriam Küllmer-Vogt | Fabian Vogt

Textbuch + Playback-CD

Alles Liebe, Martin LutherWie kann man Kindern die bleibende Bedeutung der Reformation nahe bringen? Ganz einfach: durch ein begeisterndes Kindermusical, das sie in die Geschichte Martin Luthers mit hinein nimmt!

In der Schule wird eifrig geprobt: ein Musical über Martin Luther. Und während die Kinder über die Entführung des großen Reformators rätseln, taucht plötzlich der „echte“ Martin Luther auf – höchst frustriert, weil er auf der Wartburg festsitzt. Bis ihn die Kinder auf die Idee bringen, die Bibel neu zu übersetzen …

Ein Musical über Angst und Vertrauen, Enge und Freiheit, Selbstzweifel und großen Mut.

ISBN 978-3-374-04738-3

Der grüne Stein. Roman für Kinder

Was ist wohl aus dem Mädchen Elli geworden, das eines Tages spurlos verschwand? Anne, die wieder mal nicht weiß, mit wem sie spielen soll, fängt an nachzuforschen. Dabei bekommt sie Ellis Zaubersteine in die Hand – und verschwindet ebenfalls. In eine phantastische fremde Welt, tief unter der Erde. Ob Annes Großvater das alles genau so geplant hat, als er ihr den Stoffbeutel mit den Steinen gab? Und ob Tim, der Junge aus dem Nachbarhaus, es schafft, Anne zu finden?

Ein Abenteuer, bei dem ein Mädchen den spannenden Geheimnissen des eigenen Großvaters auf die Spur kommt und entdeckt, was Freundschaft wert ist.

Eine Geschichte über die Kraft alter Liebe, die Überwindung von Traurigkeit und die Lust am wundervollen und verrückten Leben.

für Kinder ab 8 Jahren.

  • ISBN-10: 3863863585
  • ISBN-13: 978-3863863586
Lesung in der Grundschule
Rückmeldungen von Unterrichtenden:
 
„Ich habe das Buch – nach Ihrer Lesung bei uns an der Schule – den Kindern meiner 4. Klasse am Adventskranz weiter vorgelesen! Sie haben bis zur letzten Seite fasziniert zugehört! Ach mir hat das Vorlesen viel Spaß gemacht. Einige Kinder haben nach einer Fortsetzung gefragt. Wie sieht es damit aus?“ C. Steden, Direktor
 
„Im April diesen Jahres war die Kinderbuchautorin Miriam Küllmer-Vogt in den vierten Klassen unserer Schule zu Gast, um aus ihrem Roman „Der grüne Stein“ vorzulesen. Mit ihrer ruhigen und zugleich einfühlsamen Art gelang es ihr gänzlich ohne Effekthascherei, ihre kleinen wie großen Zuhörer in den Bann der spannenden und gut erzählten Geschichte zu ziehen. Schnell war klar, dass es bei dieser Kostprobe nicht bleiben konnte, und so wurde  „Der grüne Stein“ kurzerhand zur Klassenlektüre.“ (E. M. Wehrheim, Lehrerin)

Rückmeldungen von Kindern der 4. Klasse:

„Ich fant das Buch perfekt!“ (Jannik)

„Die schönste Stelle fand ich wo Anne und Tim durch die unteren Flüsse gegangen sind.“ (Luis)

„Mich würde interessieren, was wahr ist und was nicht!“ (Yana)

„Am besten hat mir die unsichtbare Achterbahn gefallen.“ (Sophia)

„Es wäre super, wenn Sie noch so ein Buch schreiben würden wo es genau so cool wäre.“ (Basile)

„Meine Lieblingsstelle war als Anne und Tim im Schlitten auf der unsichtbaren Achterbahn gefahren sind. Ich würde auch gerne mal mit so einem Schlitten fahren!“ (Johanna)

„Meine Lieblingsstelle war, wo Elli verschwindet.“ (Colin)

„Lustig war, dass das Holzboot Schöne Else hieß.“ (Hannah)

Prolog

Der rote Stein fiel auf die Fünf. Das Mädchen hüpfte, ein Bein angewinkelt, los. Der Mund war fest zusammen gekniffen, und die Augen blickten konzentriert auf das Himmel und Hölle-Spiel, das es mit Kreide auf die Straße gezeichnet hatte. Der Sommernachmittag im August war kalt und trübe. Dennoch trug das Mädchen nur einen leichten, etwas zerschlissenen Rock.

Es hüpfte auf einem Bein auf das sechste Feld und hob den roten Kiesel auf, hüpfte dann weiter, übersprang die Hölle und landete im Himmel.Mama, ich vermisse dich, dachte das Mädchen. Warum hast du mich hier zurücklassen? Es blickte traurig auf das graue Haus, in dem den beiden direkt nach dem Krieg Unterschlupf gewährt worden war. Nur fünf Quadratmeter Zufluchtsstätte hatte man ihnen zugeteilt, aber das Mädchen hatte das nicht gestört. Es war schön, sich nachts mit der Mutter in dem schmalen Bett aneinander zu kuscheln und im Flüsterton davon zu sprechen, was sich ändern würde, wenn der Vater aus der Gefangenschaft zurückgekehrt war.Unwirsch fuhr das Mädchen sich durch die unzähmbaren, zerzausten Haare.Nichts als Träumereien, dachte es.Dann hüpfte es zurück und warf den Kiesel erneut. Er landete auf der Sechs. Das Mädchen ballte die Hände zu Fäusten und hüpfte wieder los. Auf der Sieben hielt es an und griff nach dem Kiesel, hüpfte wieder über die Hölle in den Himmel und zurück.Es begann zu nieseln. Das Mädchen schloss die Augen. Es spürte, wie seine Haare feucht wurden. Es würde sich bestimmt erkälten. Aber das würde ja ohnehin niemanden kümmern. Jetzt, wo die Mutter sie im Stich gelassen hatte.Es gibt keinen mehr, dachte das Mädchen. Keinen, der sich in irgendeiner Weise für mich interessiert.Wie hatte ihre Mutter ihr das antun können: sich einfach davon zu stehlen? Das passte doch gar nicht zu ihr. Und es entsprach nicht der Abmachung!Reglos verharrte das Mädchen auf dem Gehweg und blickte auf das Pflaster. Der Regen wurde stärker, und das Kleid klebte klamm an seinem Körper, als es den Stein noch einmal warf. In einem leichten Bogen flog er über das Spiel, kam mit einem seltsam hellen Klang auf dem Straßenpflaster auf und rollte in die Mitte des siebten Feldes. Ein leiser Ton, wie von schwingendem Metall, war zu hören. Aber das Mädchen achtete nicht weiter darauf.Ich will weg hier, dachte es. Weg aus diesem schrecklichen Sommertag.Es hüpfte auf das erste Feld und weiter bis auf die Sechs. Dann konzentrierte es sich und übersprang mit einem großen Satz das siebte Feld und die Hölle zugleich. Als seine Füße den Himmel berührten, öffnete sich für den Bruchteil einer Sekunde das Straßenpflaster zu einem dunklen, erdigen Schlund – und das Mädchen war verschwunden. (…)